Der Mann

Die Diskussion um die »Pille für den Mann« bringt es zu Tage: Homonveränderungen sind auch Männersache! Beitrag von Dr. med. Gabriele Marx

Ein Artikel auf Spiegel Online vom 6. November 2015 ließ »tief blicken«, was die weitverbreiteten Fehlbeurteilungen der Wirkungen von Hormonen bei Mann und Frau betrifft.

Unter dem Titel »›Pille für den Mann‹: Hormonbehandlung bleibt Frauensache« wurde darüber berichtet, wie unterschiedlich beurteilt wird, was Hormone und Hormonveränderungen bei Mann und Frau bewirken. Thema war dabei eine medizinische Studie, die abgebrochen wurde, obwohl deren Ergebnisse vielversprechend waren. Die Untersuchung hatte den Beweis für die Wirksamkeit einer »Pille für den Mann« geliefert.

Warum wurde die Studie abgebrochen?
Die behandelten Männer klagten über typische Nebenwirkungen, welche mit »der Pille« empfängnisverhütenden Frauen seit Jahrzehnten wie selbstverständlich zugemutet wird: Die Studienteilnehmer fühlten sich u.a. aufgrund von Stimmungsschwankungen nicht wohl, hatten hier und da Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, nahmen an Gewicht zu oder litten an Akne.

Die »Anti-Baby-Pille« bringt bekanntlich nicht selten weitaus gefährlichere Nebenwirkungen mit sich - sie kann beispielsweise lebensbedrohliche Thrombosen bewirken.
So »robust« die Pharmazie bei der Hormonbehandlung mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Frau umgeht, so rücksichtsvoll und vorsichtig wird der Mann behandelt: Das oben erwähnte hoffnungsvolle alternative Pillen-Projekt wurde schlichtweg »ad acta« gelegt, um den Männern keine Nebenwirkungen zuzumuten.

Zwei große Irrungen beim Thema Hormone

Diese Diskussion um das gescheiterte hormonelle Verhütungsmittel für den Mann enttarnt zwei große Irrungen bei der Diskussion des Themas Hormone.
Das erste Fehlurteil, sozusagen der Grundirrtum, lautet: »Hormone betreffen nur Frauen«. Stattdessen ist die Wahrheit, dass Mann und Frau in gleicher Weise in ihrer Lebensqualität abhängig sind von Hormonen und insbesondere von einer ausgeglichenen »Hormon-Bilanz«. Zu beobachten ist am Beispiel der vielfältigen Veränderungen, die sowohl »bei Frau« aber auch entsprechend »bei Mann« im vorrückenden Alter stattfinden. Es ist eine Tatsache, dass Hormone bestimmen, wie Mann und Frau sich insbesondere im fortschreitenden Alter fühlen und vor allem: Wie gesund und vital sie aussehen
Die abgestimmte Wirkung der drei Sexualhormone Prostesteron, Östrogen und Testosteron gilt in diesem Zusammenhang bei jedem Menschen als wichtiger Faktor: Diese Hormone und deren Ausgeglichenheit gehören zu den wichtigen Voraussetzungen des funktionierenden, körpereigenen Schutzes vor Alterskrankheiten.

Bei Frau und Mann muss häufig die Voraussetzung für Lebensqualität durch eine gezielte Hormontherapie hergestellt werden. Wie sieht so eine Therapie aus? Bei der Beantwortung dieser Frage, stoßen wir auf den zweiten großen Irrtum rund um das Hormonthema. Dieser Irrtum kann ausgedrückt werden durch die Behauptung »Steuerungen am Hormonhaushalt können bestens durch synthetische pharmazeutische Hormon-Produkte vorgenommen werden«. Wie gesehen lässt das Beispiel der »Pille« und ihrer Nebenwirkungen spontan an der Korrektheit dieses Satzes zweifeln.

Lebensqualität bei Frau und Mann durch human-identische Hormone

Selbst Mediziner - etwa wenn sie sich zu wenig mit der Hormon-Thematik beschäftigen - behaupten mitunter, alle Hormone seien gleich. Sie ignorieren dabei die möglicherweise gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen künstlicher Stoffe.
Meiner Erfahrung nach unterscheiden sich die natürlichen human-identischen Hormone in ihrer Wirkweise wesentlich von synthetisch hergestellten Hormonen. Um bei der Behandlung eines altersbedingten hormonellen Ungleichgewichts die schädlichen Folgen synthetischer Hormon-Präparate zu vermeiden, gehe ich deshalb einen Weg, den in Deutschland immer mehr Gynäkologen einschlagen: Wir praktizieren die sogenannte »Methode Rimkus«, die von dem innovativen deutschen Mediziner Dr. med. Volker Rimkus entwickelt wurde und gelehrt wird.

Diese Hormontherapie funktioniert nicht nur auf Basis von bioidentischen Hormonen, sondern basiert insbesondere auf der wissenschaftlichen Analyse des Hormonspiegels der behandelten Patienten. Bevor die körperidentischen Hormone zum Einsatz kommen, finden zunächst Laboruntersuchungen statt, die in Zeitabständen während des Behandlungs-Zeitraumes zur Steuerung und Kontrolle der Hormon-Wirkungen wiederholt werden.

Als Praxisinhaberin bin ich übrigens Mitglied im sogenannten »Hormon-Netzwerk«, in dem bundesweit die mit natur-identischen Hormonen nach Rimkus arbeitenden Mediziner organisiert sind und regelmäßig ihre Erfahrungen austauschen. Auch interessierte Laien können sich hier informieren und Patienten-Berichte einsehen: http://www.hormon-netzwerk.de

Halten wir am Ende fest: Die Annahme, Hormone brauchten nur bei Frauen behandelt werden, ist ein tiefsitzendes und vor allem falsches Vorurteil. Ein weiteres Vorurteil, das aus meiner Sicht dringend zu revidieren ist, betrifft die Gleichsetzung von Hormonpräparaten: Synthetische Hormone unterscheiden sich in entscheidenden Details von natürlichen Hormonen.

Bilderquelle: Freeimages (de.freeimages.com)

Haben Sie noch Fragen rund um die Rimkus-Methode für Männer? Dann vereinbaren Sie am besten mit mir einen Termin oder kontaktieren Sie mich.


Dr. med. Gabriele Marx

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